Besucherbergwerk Kilianstollen


Die nächsten öffentlichen Führungen mit Grubenbahnfahrt beginnen am 20. und 21. Juli und am Mittwoch, den 24. Juli, um 14 Uhr.

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Abenteuerführung beim Sommerspaß 2019

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Das Mundloch des 1842 angefahrenen Kilianstollens ist der Eingang zum Besucherbergwerk, welches drei Grubenfelder umfasst. Es wurde in einem stillgelegten Kupferbergwerk eingerichtet.  Durch eine ca. 900m lange Fahrstrecke werden die Grube "Oskar", die "Alte Friederike" und die "Neue Friederike" miteinander verbunden.

Überall sind farbenprächtige Sinterungen in leuchtendem Blau und Grün von Kupfer und im Gelb und Orange von Schwefel und Eisen zu bestaunen. 

Die Besucher erhalten während der Führung einen umfassenden Eindruck in die Gebirgsbildung, die Entstehung der Kupferlagerstätte, die Abbaumethoden und Arbeitsbedingungen sowie die Verhüttung der Erze.

Es wird seit dem 26.Mai 1984 vom Marsberger Heimatbund e.V. betrieben.


Danke für Euren Besuch

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen großen und kleinen Besuchern aus nah und fern für Ihren Besuch des Besucherbergwerks Kilianstollen. Ihr habt dazu beigetragen, dass dieses historische Kupferbergwerk weiter existieren kann.

 

Glück Auf

Eure Besucherführer vom Kilianstollen 


Am Donnerstag, den 04. Juli 2019 trafen sich Moritz Freiherr von Twickel (Geschäftsführer der Brauerei Westheim), Jörg Mühlenbein (Geschäftsführer des Steinbruch Blome) und die Bergwerkführer/in des Besucherbergwerks Kilianstollen zusammen mit zwei Bierkisten vor dem Stollenmundloch. Jörg Mühlenbein hatte die etwas ältere Kiste bei Aufräumarbeiten in einer alten Schmiede im Steinbruch gefunden und dem Moritz Freiherr von Twickel gegen "Auszahlung eines Pfandgeldes" angeboten. Schnell waren sich die beiden Geschäftsführer einig, aus bergbaulicher Verbundenheit, dem Marsberger Heimatbund als Betreiber des Kupferbergwerks, eine großzügige Spende in Höhe von €500 zukommen zu lassen. Wir bedanken uns ganz herzlich mit einem "Glück Auf" und werden die Spende für anstehende Sanierungsarbeiten verwenden.


Die OGS-Marsberg besucht den Kilianstollen

Am Dienstag, 11. Juni 2019, besuchten 10 Schülerinnen und Schüler der OGS-Marsberg mit ihrer Lehrerin Monika Bigge und einigen Müttern den Kilianstollen. 2 Tage später schrieb uns Frau Bigge:

 

Hallo Herr Kleffner,

im Namen der OGS Marsberg bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen sowie den Bergwerkführern Herrn Pauly und Herrn Stöwer für die gute Organisation, die spannende Führung durch den Kilianstollen und die tollen Eindrücke. Besonders die Fahrt mit der Grubenbahn hat den Kindern Freude bereitet. Sie haben ihren Mitschülern von diesem Tag ganz begeistert erzählt.

Wir kommen gerne nochmal wieder.

Vielen Dank und Glück auf

Monika Bigge

 

Auch uns hat es viel Freude bereitet, die wissbegierigen Kinder durch das Bergwerk zu führen. 


Birgit Sippel besucht mit Vertretern der SPD-Marsberg den Kilianstollen
© Bernd Dinkelmann

Am 08. März 2019 war die Europaabgeordnete Birgit Sippel in Marsberg Gast der SPD und wünschte sich eine Besichtigung des Besucherbergwerks Kilianstollen. Der Besuch war eng getaktet und eine einstündige Befahrung der Grube Oscar wurde eingeplant. Doch es gab soviel zu entdecken und zu erkunden, die Zeit reichte nicht. Nach 90 Minuten sah Sie und ihre Begleiter das Tageslicht wieder. Sie versprach, noch einmal nach Marsberg zu kommen, um dann die große Führung inklusive Fahrt mit der Grubenbahn mitzumachen und die Grube Friederike zu erkunden.


Frosch im Besucherbergwerk
Frosch im Besucherbergwerk

Am 23.02.2019 hatten wir einen ganz seltenen Gast im Besucherbergwerk. Wir haben "Toni" in einem unterirdischen Bachlauf an der Fahrstrecke, etwa 1,5 km vom Stollenmundloch des Beuststollen entfernt, gefunden.

Forelle im Besucherbergwerk
Forelle im Besucherbergwerk

Schon im Oktober 2010 hatte sich eine Forelle ins Besucherbergwerk verschwommen....


Am Samstag, den 16. Februar, führte die Vorstandswanderung der Freiwilligen Feuerwehr Helmighausen über Hesperinghausen durch das Diemeltal zum Besucherbergwerk Kilianstollen. Ausgerüstet mit Taschenlampen fuhren sie um 14 Uhr mit den Bergwerksführern Anton und Manfred in den 1000 Meter langen unbeleuchteten Beuststollen ein. Nach einer Stärkung in der Steigerstube begann die Besichtigung der "alten" und "neuen Friederike". Die ca. 1000 Meter lange Verbindungsstrecke zur "Grube Oscar" wurde mit der Grubenbahn zurückgelegt. Fasziniert von den Eindrücken der fast 3 -stündigen Führung, wurde zum Abschluss vor dem Lampenhaus noch angeregt über sicherheitstechnische Aspekte diskutiert, die das heutige Besucherbergwerk an die Rettungskräfte im Einsatzfall stellt.


Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Gernot Arp von der Georg-August-Universität Göttingen mit seinen Mitarbeitern Dr. Christine Heim, Dr. Andreas Reimer und PD Dr. Michael Hoppert und Studenten*Studentinnen im Rahmen eines Geomikrobiologie-Praktikums am 04.02.2019


Wir bedanken uns beim Posaunenchor Eimelrod für den Besuch am 27.10.2018.